(Nicht) Ganz normal

 

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Eine so lange Funkstille ist sogar bei Mutterherz ein bisschen ungewöhnlich…
Jetzt, wo ich nach langer Zeit endlich wieder etwas schreibe, merke ich im Nachhinein, dass ich tatsächlich wie gelähmt und unfähig war, irgendwelchen Gefühlen oder Gedanken Ausdruck zu verleihen (zumindest, was den Blog betrifft!). Ja – ohne dass ich das gleich durchschaut hätte, hatte ich eine handfeste Schreibblockade.

Bedingt war diese innere Lähmung durch eine ziemlich schwere Zeit, die meine Familie im Frühjahr durchgemacht hat.
Auch hier und heute kann ich nicht viel von unseren Erlebnissen preisgeben und nur andeutungsweise sagen, dass es unserem Sohn in dieser Phase sehr schlecht ging. Autismus und Schule vertragen sich nicht immer so gut…

Stundenlang habe ich in dieser Zeit geweint und gebetet, stundenlang bei meinem Kind gesessen, gefragt, getröstet, mit den Tränen gekämpft oder einfach mit ihm geschwiegen.
Die Psalmen wurden zu meinem stärksten Halt – ich hatte vorher keine Ahnung, welche Kraft und Tiefe in diesen uralten, existenziellen Gebeten steckt. Sie geben keine schnellen Antworten, sie nehmen keine Abkürzung, sie nehmen Dich mit ins tiefe Tal und auf eine wundersame Weise, die nur in Gottes Wesen und in seiner Gegenwart begründet ist, tragen sie Dich auch wieder nach oben zum Gipfel hinauf.
An jedem einzelnen Tag in diesen Wochen wusste ich: Meine Hände sind absolut leer. Ich habe nicht die Macht, eine komplette Schule zu verändern. Ich habe nicht die Macht, das Herz auch nur eines einzigen Menschen zu wenden. Ich habe nur eine einzige Chance:

Jesus.

Auf Englisch würde ich jetzt schreiben: „And He showed up.“

Er ist auf die Bildfläche getreten.
Er hat zugehört.
Er hat mir Lieder und Bibelworte geschenkt, die mir geholfen haben, weiter zu beten.
Er hat mir Leute über den Weg geschickt, die mich ermutigt haben. Und das hat besonders stark gewirkt, weil diese Menschen aus dem Ausland in unserer Gemeinde zu Gast waren und von meiner Not nicht die geringste Ahnung hatten.
Er hat mir Beterinnen an die Seite gestellt, die Worte gefunden haben, wenn ich gerade keine hatte.
Und als ich verzweifelt um meinen inneren Frieden und mein Vertrauen in Gott gerungen habe, hat er mir durch einen Traum neuen Mut gemacht und mir gezeigt, dass ich durchhalten kann.

Hier und heute sieht alles ganz anders aus:
Mein Sohn geht inzwischen auf die weiterführende Schule.
Vom ersten Tag an habe ich dort zugewandte und verständnisvolle Lehrer getroffen. In der Klasse herrscht ein freundliches Miteinander. Was ich zuvor nur durch zähes Nachfragen, Bitten und Erklären nach Wochen erreichen konnte, scheint jetzt fast eine Selbstverständlichkeit. Mein Kind wird gesehen, gemocht und gefördert, geht morgens wieder ohne Sorgen und Bauchschmerzen zur Schule und kommt müde, aber meistens guter Dinge nach Hause (okay, das variiert je nach Menge der Hausaufgaben…). Statt einer Welle des Frustes standzuhalten, die mir sonst beim Nachhause-Kommen entgegenschlug, muss ich jetzt nur noch die Frage beantworten: „Was gibt es zum Mittagessen?“.
Mit dieser Frage kann ich umgehen, und das, obwohl ich keine besonders gute Köchin bin…

Es tut gut, mir diese Wende vor Augen zu halten. Wie sehr habe ich im Frühjahr gewünscht, dass mir jemand die Last von den Schultern nimmt und ich wenigstens ahnen kann, dass am Horizont ein Silberstreif auftaucht. Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, dass sich über Nacht alles ändert und die Welt am nächsten Morgen wieder in Ordnung ist. Folgende Unterhaltung hat sich in dieser Zeit zwischen meinem Mann und mir abgespielt:

Ich: „ Oh Mann, das ist so schwer gerade. Glaubst Du, das Leben wird wieder normal irgendwann?“
Mein Mann: „ Ähm, Schatz- das hier gerade, das ist das normale Leben.“
Ich: „Scheiße.“

Mein schlauer Ehemann hatte höchstwahrscheinlich recht mit seiner nüchternen Analyse.
Und trotzdem hat Gott sich über alle Maßen erbarmt.
Liebevoll hat er dafür gesorgt, dass mein Kind in ein neues, gutes Umfeld gelangt. Fast kommt es mir so vor, als hätte er die Menschen um meinen Sohn herum handverlesen, um ihn über die schweren Enttäuschungen im Frühjahr hinweg zu trösten. Welch großer Trost und welch Erleichterung auch für mein Mutterherz.

Es ist gut, mich an dieses Wunder zu erinnern, es anzuschauen und im Bewusstsein zu haben. Zu oft und zu schnell vergesse ich sonst, was Gott tut.

Und was wir für „normal“ halten, ist oft gar nicht normal, sondern die reinste Gnade:

Was für ein Geschenk, die eigenen Kinder fröhlich zu sehen.
Was für ein Geschenk, wenn freundliche Menschen da sind, die uns verstehen.
Was für ein Geschenk, wenn wir unbeschwerte Tage haben und zusammen lachen können.
Was für ein Geschenk, wenn wir einfach sein dürfen und nicht kämpfen müssen.
Was für ein Geschenk, dass Gott mich hört.

Heute schaue ich hin, schaue weg vom Berg der Arbeit und betrachte sie staunend:
meine Geschenke.
Danke!

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Ferientagebuch Teil 4

Schatzsuche

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Foto: pixabay

Das Setting zu meiner kleinen Begebenheit ist ein christliches Camp auf der Schwäbischen Alb. Seit beinahe drei Jahrzehnten kommen hier jeden Sommer zwischen 1.000 und 2.000 Menschen zusammen, um Gott zu begegnen, ihn mit ihrer Musik anzubeten und um geistliche Impulse und Ermutigung für ihr Glaubensleben zu bekommen.

Als Familie sind wir jetzt zum vierten Mal bei der „Zeltstadt“ (www.zeltstadt-nordalb.de/) dabei. An einem der Abende dort werde ich ganz überraschend beschenkt:

Es ist halb zehn und das Kinderprogramm neigt sich dem Ende zu.  Um meine Kinder auf dem Rückweg von ihren Kindergruppen zurück zu unserem Wohnwagen nicht zu verpassen, stelle ich mich an einen der Hauptwege, die das Camp unterteilen, und warte an der sogenannten „Infohütte“, bis sie vorbeikommen.

Noch lassen sie sich Zeit und schlendern wahrscheinlich gerade gemütlich im Lichtschein ihrer Taschenlampen irgendwo über das Gelände, noch ganz vertieft ins Gespräch mit anderen Kindern und überhaupt nicht in Eile…

Da kommt ein freundlicher, mittelalter Herr auf mich zu und spricht mich an.
Dass man mit Menschen ins Gespräch kommt, die man nicht kennt, ist auf der Zeltstadt nicht weiter ungewöhnlich. Die Atmosphäre unter den vielen Teilnehmern ist locker und ungezwungen, man kann praktisch überall rund um die Uhr irgendjemanden treffen. Trotzdem merke ich, dass diese Person, die da gerade aufgetaucht ist, irgendetwas auf dem Herzen hat und nicht nur über das Wetter, die nächstgelegene Toilette oder das Programm für den kommenden Tag sprechen will.

Höflich stellt sich mir der Unbekannte vor. Ich möge mich nicht wundern, aber er wäre auf einer Schatzsuche, erklärt er mir.
Ich suche nach Schubladen, in die ich diese Begegnung schnell einsortieren kann und denke an Teamwork-Aufgaben, wie man sie manchmal auf Freizeiten oder in Workshops lösen soll: „Besorge in 15 Minuten zwei Wäscheklammern, eine Tüte Gummibärchen und eine Rolle Paketschnur.“ Oder sowas in der Art. Bestimmt steckt so eine Aktion dahinter…

„Also, das klingt jetzt vielleicht komisch…“ (in Gedanken stimme ich zu).  „Aber ich suche nicht nach Gegenständen, sondern nach Menschen. Schauen Sie mal auf meinen Zettel hier.“
Er hält mir einen zerknitterten Notizzettel unter die Nase, den ich aber in der Abenddämmerung kaum entziffern kann.
„Also, jetzt kann man das gerade nicht so gut lesen, aber ich habe heute Morgen gebetet. Und da hat Gott mir gezeigt, dass ich heute Abend zur Infohütte kommen und eine Person ansprechen soll, die ein weißes Oberteil mit schwarzen Querstreifen trägt. Hier auf meinem Zettel steht es.“

Das sitzt.
Ich muss nicht erst an mir herunterschauen.
Weißes Oberteil, schwarze Querstreifen- das bin ich!!!

„Wenn ich eine Schatzsuche mache, frage ich Gott, nach wem ich Ausschau halten soll. Und dann gibt er mir einen Hinweis, wie die Person aussieht und wo ich sie finde. Gott möchte Ihnen sagen, dass Sie ein Schatz sind und dass Er Sie sehr gerne hat. Diese Botschaft darf ich Ihnen heute von ihm weitergeben.“

Wow.
Ich bin ganz überwältigt…Erlebe ich das gerade wirklich hier???
Noch keine Minute stehe ich an genau diesem Platz auf einem 10ha großen Gelände. Unter 1.500 Menschen treffe ich einen Christen, der heute Morgen gebetet und von Gott eine präzise Beschreibung bekommen hat, wie und wo er mich finden kann.
Jesus sieht, welches Oberteil ich anhabe. Er weiß schon im Voraus, dass ich mich an diese Stelle begeben werde, um auf meine Kinder zu warten. Und er schickt seinen Mitarbeiter genau zum richtigen Zeitpunkt los, damit er mich nicht verpasst (das Zeitfenster lag bei ziemlich genau 5 Minuten).
Das ist…HAMMER!!!

Gott hat also meinen Wunsch gesehen und erhört.
Meinen Wunsch danach, dass er mich mit einem Segen berührt, dass er mir ein Zeichen seiner Liebe schickt.
Wie liebevoll ist das…wie großartig arrangiert…wie wunder-voll…und wie demütig, dass sich dieser gläubige Mensch, den Gott als Sprachrohr benutzt hat, nicht zu schade dafür war, um mit seinen Eindrücken und seinem Notizzettel auf Schatzsuche zu gehen…
Wow.
Was für eine Geste von Gott.
Was für ein Geschenk.
Was für eine Liebe.

Mein Herz brennt an diesem Abend ganz neu.

Ich möchte diese Erfahrung nicht für mich alleine behalten.
Ich möchte auch anderen zeigen, dass sie Schätze sind, kostbar und wertvoll und einzigartig in Gottes Augen.
Er sieht auch Dich und weiß, welche Kleidung Du trägst. Ob Du Dich wohlfühlst in Deiner Haut oder nicht. Deinen nächsten Schritt kennt er im Voraus und Deine Gedanken von ferne.
Und das alles nicht, um Dich einzuschüchtern oder zu bedrohen.
Seine unendliche Liebe wirbt um Dich. Du bist gesehen, Du bist wertgeschätzt. Und Du wirst gesucht.

Wenn Du davon nichts spüren kannst und Dir wünschst, dass Dich doch auch mal jemand findet, dann bitte Gott um ein Zeichen.
Er versteckt sich nicht vor Dir.
Er lässt sich gerne von Dir finden.
Und er macht gerne Geschenke.

„Wenn Ihr mich sucht, werde ich mich finden lassen.“ (Jeremia 29, 13).

Sei gesegnet aus der Schatzkammer Gottes mit dem, was Dein Herz heute braucht.

Barbara

Ferientagebuch Teil 3

Waffeln und andere Nebenwirkungen

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Foto: pixabay

Erstaunlich.
Eigentlich bin ich kein besonders optimistischer Mensch. Meine Fantasie ist sehr blühend, aber oft nimmt sie den falschen Abzweig und verleitet mich dann dazu, die Dinge schwärzer zu sehen, als sie in Wirklichkeit sind.
In einer Hinsicht aber bin ich komischerweise ein genauso sturer Optimist, wie das sonst nur mein Mann hinbekommt (der auch bei geschlossener Wolkendecke und strömendem Regen so Sachen sagt wie „Das reißt gleich auf“- und erstaunlich oft Recht damit hat!):

Jahr um Jahr starte ich mit frischer und unerschütterlicher Euphorie in die Sommerferien. Jahr für Jahr notiere ich mir seitenweise Ausflugsziele und Aktivitäten, die dazu bestimmt sind, meinen Kindern (und mir!) eine unvergessliche Sommerzeit zu bescheren. Jahr um Jahr sehe ich uns glücklich vereint in Strandkörben, auf Picknickdecken, in Schwimmbädern und auf Abenteuerspielplätzen, badend, beeren-pflückend, sonnengebräunt, gutgelaunt und sommer-satt.

Und jedes Jahr bin ich von Neuem vollständig verblüfft, dass sich (wieder mal) nicht alle Beteiligten an mein Drehbuch halten, nicht rund um die Uhr eitel Sonnenschein herrscht und sich auch in den Ferien so unschöne Dinge wie Zank, Langeweile, Unordnung und Autismus ereignen.
Jedes Jahr von Neuem findet mein Mann mich irgendwann vor, wie ich verstört auf dem Sofa sitze und mit stierem Blick tonlos vor mich hin murmele: „Wenn die Kinder in der Schule sind, sind sie viel weniger anstrengend…“.

Das erste Ferientief dieser Art haben wir heute durchschritten.
Als ich von meinem Mammuteinkauf zurückkam (der sich übrigens nahtlos an den Mammut-Hausputz angeschlossen hatte), war die Küche ein Chaos, zog sich eine Dreckspur durch den Flur und wurde vor dem Haus diskutiert, wie der Waffelverkauf am besten zu organisieren sei. Welcher Waffelverkauf? Das habe ich mich auch gefragt. Vor der Haustüre stand ein provisorisch aufgebauter Tisch. Der kleine Nachbarsjunge schleckte seelenruhig Teig aus einer Schüssel, während meine mittlere Tochter beherzt das Waffeleisen schrubbte, denn „der Teig klebt so fürchterlich.“ Drumherum stand noch eine Handvoll Kinder und stritt darüber, wie man am schnellsten und gewinnbringendsten Waffeln verkauft. Ich hoffte insgeheim, dass niemand aus der Nachbarschaft etwas von diesen Waffeln kaufen würde- die hygienischen Zustände schienen mir …sagen wir mal: nicht ganz einwandfrei. Ob ich wohl noch ein paar Eier vom Einkaufen mitgebracht hätte, wollten die Kinder wissen…

Im Wohnzimmer, wo ich mitsamt meinen 12 Einkaufstaschen Zuflucht suchte, waren großzügig alle unsere Bastelsachen verteilt (anscheinend war dem Waffelverkauf ein expressionistisches Kreativ- Projekt vorausgegangen), während mein Mann- der Tiefenentspannte- ganz gemütlich vor dem Fernseher saß und sich ein Tennis-Match ansah.

Zum Glück konnte ich mich im letzten Moment beherrschen.
Weder habe ich dem Impuls nachgegeben, den Verkaufsstand meiner Kinder umzuschmeißen (obwohl es dazu ja sogar einen biblischen Bezug gegeben hätte!), noch habe ich meinem Mann Vorhaltungen gemacht, dass er einfach dasitzen und tatenlos zusehen kann, wie unser Haus von einer Welle aus Waffelteig und Klebstoff überrollt wird.
Stattdessen habe ich in einer Art Übersprungshandlung drei Körbe Wäsche gefaltet und mich dann ganz schnell ins Schlafzimmer zurückgezogen.

Mein Mann, der tiefenentspannte Sportfan, hat erst noch mitverfolgt, wer das Herren-Finale in Wimbledon gewonnen hat. Dann hat er das Waffeleisen gesäubert.

Außerdem hat er meinen Kindern ein paar Waffeln abgekauft und mir dann eine ins Schlafzimmer gebracht.
Nachdem ich mich wieder etwas von dem Chaos-Schock erholt hatte (ich weiß, ich bin in dieser Hinsicht ein bisschen empfindlich), habe ich mich gefreut
-wie tüchtig meine Kinder sind
-was sie alles auf die Beine stellen
-dass sich ihre Fantasie zumindest nicht ausschließlich aus Computerspielen speist
– und dass es in unserer Nachbarschaft manchmal ein bisschen wie im Möwenweg zugeht.

Die Waffeln haben übrigens sogar ganz lecker geschmeckt.

Und Ferien sind eigentlich auch gar nicht schlimm.
Man braucht halt nur die richtigen Freizeitaktivitäten.

Liebste Sommergrüße,

Barbara

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Foto: pixabay

 

 

Ferientagebuch

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Foto: pixabay

Teil 2: Unter dem Apfelbaum

Für ein paar kostbare Minuten habe ich mich aus meinem Alltag davongestohlen und mich an meinem Lieblingsplatz versteckt: der Hängematte, mit der mein Mann mich vor zwei Jahren zu unserem Hochzeitstag beglückt hat. Sobald das Wetter es zulässt, wird sie im Garten zwischen dem Spielhaus der Kinder und dem großen Apfelbaum aufgehängt.  

Dieser Baum ist hoch gewachsen. Unten- so vermute ich- wurde er mehrere Male beschnitten. Davon hat er sich aber nicht beirren lassen, sondern hat vier kräftige Äste gebildet, die steil in die Höhe gewachsen sind und sich weit oben zu einer ausladenden Krone verzweigen.

Beschirmt von diesem gewaltigen Blätterdach werde ich nun sanft hin- und hergewiegt.
Irgendwo in den Zweigen über mir, für mich unsichtbar, sitzt eine Amsel und singt inbrünstig ihr Lied. Ich kann schon die vielen Früchte sehen, die am Baum hängen. Und auch wenn die Äpfel noch nicht reif sind, weiß ich: Es wird eine gute Ernte werden.

Durch die Blätter hindurch schaue ich in den tiefblauen Himmel, glücklich und auch etwas verwundert, dass dieser Sommer uns einen wolkenlosen Tag nach dem anderen beschert.
Nicht nur die Regenwolken, die sonst hier so häufig vorüberziehen- auch die Wolken, die mir in den letzten Wochen so schwer auf Herz und Seele lagen, haben sich verzogen und machen Urlaub anderswo.  Ein friedvoller Moment. Ruhe. Wärme. Licht.

Ich weiß, dass diese Ruhe schon bald wieder in Geschäftigkeit umschlagen wird. Drei kleine Menschen, die gar nicht mehr so klein sind, brauchen doch immer wieder Ansprache, Aufmerksamkeit, Ermahnungen, eine warme Mahzeit oder auch den Taxiservice.

Aber jetzt- jetzt steht die Zeit noch einen Augenblick still für mich.
Ich höre nur meinen Atem, das leise Knarzen der Hängematte, den melodiösen Vogelgesang und ab und an ein Blätterrauschen.
Ich schließe die Augen, wackle mit den Zehen und freue mich.
So fühlt sich Sommer an.
Und dafür zu danken, ist heute mein Gottesdienst.

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Foto: pixabay

Ferientagebuch

 

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Foto: pixabay

Ihr Lieben,

es ist müßig, wenn ich jetzt hier anfange herum zu jammern und Euch all die 528 Gründe aufzähle, die Schuld daran sind, dass ich nie blogge.

Stattdessen habe ich Lust, einen kleinen Selbstversuch zu starten und Euch ein bisschen an unseren Ferienerlebnissen teilhaben zu lassen. Keine Angst- Ihr müsst nicht durchlesen, welche Tiergehege wir uns in welcher Reihenfolge im Zoo angeschaut haben oder wer von uns welche Lieblingssorte in der Eisdiele hat.
Aber die kleinen oder größeren Schätze und Aha-Erlebnisse, die wir in diesem Sommer ja vielleicht sammeln dürfen- die möchte ich hier gerne mit Euch teilen. Sicher nicht täglich (so radikal kann ich mich jetzt auch wieder nicht ändern!), aber ein bis zweimal in der Woche. Vielleicht hast Du ja Lust und magst Dir das eine oder andere davon durchlesen.

Die erste Kostprobe gibt es heute, verbunden mit vielen herzlichen Grüßen für eine schöne und gesegnete Sommerzeit!

Teil 1: Amtshandlungen

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Foto: pixabay

Heute war der erste offizielle Ferientag (obwohl die Ferien ja eigentlich schon mit dem Moment beginnen, in dem man das Schulgebäude verlässt und weiß, dass nun 6 Wochen unbeschwerter Freiheit vor einem liegen- herrlich-kribbelig habe ich dieses Gefühl in Erinnerung!).

Der Tag begann für mich mit einer Überraschung: Ich wurde nicht aufgeweckt. Keines meiner Kinder wollte mir eine dringende Fragen stellen (wie z.B.: „Mama, weißt Du, wo das lila Glitzerhaarband von meiner Barbie ist“?), keiner nur mal nachschauen, ob ich vielleicht kürzlich aufgewacht sei und keiner hat einfach nur aus purer Langeweile die Schlafzimmertüre aufgerissen.
Ganz im Gegenteil: Ich habe kolossal verschlafen und völlig verstört und schlaftrunken erst um 9:15h auf meinen Wecker geblinzelt (falls es jetzt Mütter gibt, die grün vor Neid anlaufen, weil sie von solchen Ausschlaf-Orgien nur träumen können: Ich habe schlappe elfeinhalb Jahre auf diesen Morgen gewartet…).

Die zweite Überraschung kam sofort hinterher: Annie hatte einen Zettel an die Türe geheftet, dass ich unbedingt liegenbleiben und warten solle, bis sie bei mir anklopft. Das habe ich brav beherzigt und dabei auch schon geahnt, was das zu bedeuten hat. Ein paar Minuten später hat sie mir ein komplettes Frühstück inklusive Kaffee und frischer Brötchen ans Bett gebracht. Das nenne ich einen Ferienauftakt!!! Verwöhnprogramm pur.

Die zweite Hälfte des Vormittags- also die, in der ich wach war- verlief ein klein wenig unerfreulicher. Es ist mir höchst peinlich, dass ich das zugeben muss, aber da ich ja so massiv verschlafen hatte, geriet ich tatsächlich für unseren Termin beim Einwohner-Meldeamt (bereits frühmorgens um 11:30h angesetzt) unter Zeitdruck. Dieser Termin war von langer Hand geplant, da wir neue Reisepässe beantragen wollten und dazu alle Kinder dabei sein mussten. Dumm war nur, dass noch sämtliche Bücher und CDs gefunden werden mussten, die wir mitnehmen und anschließend in der Bücherei abgeben wollten. Das gab Stress…

Tatsächlich kamen wir zu spät beim Bürgeramt an. Unsere Nummer war wohl schon aufgerufen worden. Völlig deprimiert und beschämt saß ich im Wartebereich und rätselte, wie lange es wohl dauern würde, bis wir einen neuen Termin bekommen würden, bei dem auch alle drei Kinder zwecks Reisepass-Ausstellung dabei sein könnten. In unserer schönen und gut organisierten Hansestadt kann das schon mal ein paar Wochen dauern…
Zwischen Hoffen und Bangen fing ich an zu beten. Manchem mag das ein bisschen albern vorkommen, aber ich bete für klitzekleine Dinge ebenso wie für mittel- bis superschwere Sachen. Gott ist ja Gott, und da wird er sich schon entscheiden, welche Gebete er berücksichtigen möchte und welche nicht.
Im nächsten Moment fiel mir ein sehr freundlicher junger Mann auf, der eine alte Dame zu ihrem Warteplatz begleitete. Er schien sich auszukennen, und so fasste ich mir ein Herz und fragte ihn, ob es wohl noch Hoffnung geben könnte, dass unsere Nummer noch einmal aufgerufen wird.
„Sieht so aus, als ob Sie Ihren Termin verpasst haben.“
Kurze Pause.
„Aber kommen Sie mal mit. Ich mach das eben.“

Das „Ich-mach-das-eben“ dauerte dann gut und gerne eine halbe Stunde. Aber es hat geklappt, möglich gemacht durch einen unkomplizierten Einwohnermeldeamts-Mitarbeiter (dieses Wort merke ich mir für das nächste Hang-Man-Spiel). Und das trotz meiner unprofessionellen Vorbereitung und unserer Verspätung!
Auf die Gefahr hin, dass das zum zweiten Mal albern und kindisch klingt: Für mich war das ein kleines Gnaden-Zeichen, vielleicht sogar durch mein Stoßgebet bewirkt. Ich hätte es verdient gehabt, unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen und am Ende der Ferien nochmal zu einem neuen Termin zu erscheinen. Ganz sicher kein Drama, aber auch kein Anlass für Jubelgeschrei.  Ich hätte auch niemand anderem einen Vorwurf machen können als mir selbst. Aber entgegen jeder Wahrscheinlichkeit und Erfahrung taucht da plötzlich ein freundlicher und geduldiger Mitarbeiter auf, der (zufällig?) Zeit hat und ausgerechnet uns in diese Lücke hineinnimmt.

Später erzähle ich meinen Kindern, die nach dem Termin auch alle ganz erleichtert sind, dass ich gebetet habe. Mein Sohn strahlt mich an und sagt: „Hab ich auch gemacht, Mama!“.

Was mir von dieser Alltags-Episode bleibt, sind folgende Erkenntnisse:

1. Betet ohne Unterlass (1. Thessalonicher 5, 17). Auch für winzige Kleinigkeiten.

2. Manchmal ist ausgerechnet mein eigenes Unvermögen dazu gut, um neue Lektionen zu lernen und mich von Gott überraschen zu lassen.

3. Geheimtipp für die Sommerferien: Einen Termin beim Einwohnermeldeamt machen, zu spät kommen und mal schauen, was passiert.

4. Wecker werden definitiv überbewertet.

Falls bei Euch schon Ferien sind, dann hoffe ich, dass Ihr auch gut gestartet seid.
Und wenn Ihr noch warten müsst, dann haltet durch!
Liebe Grüße und viel Segen von

Barbara

 

 

 

Buchempfehlung: „Gesegnet leben“

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Bei amazon ist seit kurzem ein Buch erhältlich, das ich Euch gerne vorstellen möchte:  „Gesegnet leben- wie dein Leben mit Gott mühelos gelingt“.

Der Anlass für diese Buchvorstellung ist, dass der Autor Christian Herrling Mitglied der FeG Lübeck ist- genau wie wir!
Es ist schon etwas Besonderes, ein Buch von jemandem zu lesen, den man selbst kennt – im Fall von Christian als passionierten Musiker, der es versteht, die Gemeinde mit seiner Begeisterung für Jesus anzustecken und den Blick auf Gottes Größe und Liebe zu lenken.
So atmet auch sein Buch Leidenschaft für Jesus und für die positiven Veränderungen, die Er in unser Leben bringt. Es lädt dazu ein, das eigene Leben in Einklang mit Gottes Willen zu bringen und so zu einem Lebensstil zu finden, der von Leichtigkeit und Freude geprägt ist.

Wie das konkret aussehen kann- Gott Raum in unserem Leben zu geben, damit er uns mehr und mehr formen und prägen kann- das beschreibt Christian in den 16 Kapiteln seines Buches. Dabei gibt er Anregungen für Menschen, die ganz neu den Zugang zum Glauben gefunden haben, aber auch für solche, die schon länger mit Jesus unterwegs sind:
Wie kann ich mich darin üben, Gottes Stimme zu hören?
Wie kann ich mich nach innerer Heilung ausstrecken?
Wie lebe ich in guten und gesunden Beziehungen?
Aber auch umfassende Fragen nach Berufung, Identität und den eigenen Gaben werden aufgegriffen.

Immer wieder lässt der Autor persönliche Beispiele aus seiner eigenen Glaubens- und Lebensgeschichte einfließen. Dadurch lässt sich das Buch- trotz der gewichtigen Themen- leicht und flüssig lesen.
Da Christian ziemlich komprimiert weitergibt, was er über mehrere Jahre hinweg gelernt und praktisch umgesetzt hat, kann das Buch als eine Art Wegbegleiter verstanden werden:
Für so manche Baustelle, die sich im (Glaubens-)Leben auftun kann, finden sich Anregungen und teilweise auch praktische Übungen für den persönlichen Weg mit Gott. Je nach Lebensgeschichte und persönlicher Situation kann man sich auch gut einzelne Kapitel herausgreifen und eigene Schwerpunkte setzen. Mich hat zum Beispiel besonders das Thema „Warum ich täglich Gottes Stimme hören muss“  angesprochen und ich bin mir sicher, dass ich Ideen aus dem Buch anwenden werde, um mich noch mehr auf das Reden Gottes einzulassen und mich im Hören auf Seine Stimme zu üben.

Auch wenn ich nicht jede einzelne Aussage des Buches zu 100% unterschreiben kann, bin ich überzeugt davon, dass „Gesegnet leben“ wertvolle Impulse gibt, um das eigene Leben mit Gott in Einklang zu bringen, alten Ballast loszuwerden und sich nach Heilung und Veränderung auszustrecken. Wer im Hinterkopf behält, dass das Wirken Gottes trotz all unserer Hingabe und unserer Glaubensschritte unverfügbar bleibt und Gott auch manchmal „unausforschliche Wege“ für uns bereithält, wird von der Lektüre profitieren!

Wenn Du neugierig geworden bist, kannst Du das Buch bei amazon kostenlos als e-book herunterladen oder natürlich das Taschenbuch erwerben. Auf Christians website http://www.gesegnetleben.de kannst Du außerdem kostenlos probelesen (momentan noch das komplette Buch).

Viel Spaß damit und viele gute Begegnungen mit Gott wünscht Dir ganz herzlich

Barbara

Vergleicheritis

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Vielleicht kennst Du sie.
Sie ist eine alte Bekannte von mir.
Kommt immer mal wieder um die Ecke geschlichen und fängt an zu lästern.
Das macht sie manchmal ganz raffiniert, fast unbemerkt, so beiläufig, dass man ihr gar keine Beachtung schenkt. Hier eine kleine Randbemerkung, da ein schräger Seitenblick:
„Hast Du die gesehen? Oh Mann, die hätte ja heute Morgen auch lieber was anderes aus dem Kleiderschrank geholt.“
Oder: „Ach Du meine Güte, sowas würde mein Kind sich ja nicht erlauben. Und wenn doch, dann nur einmal.“
Oder: „Hm, okay, bei mir hat es auch schon so ausgesehen. Aber immerhin räume ich wenigstens auf, wenn ich weiß, dass Besuch kommt.“

NEEEEEIIIIIN, niemand von uns denkt solche Sachen. Auf KEINEN Fall!!! Das machen ja die bösen Menschen. Und ich bin gut. Und außerdem noch Christ. Das ist sozusagen doppelt gut! Falls ich sowas schon jemals gedacht haben hätte würde- also nur –FALLS -dann hätte ich sofort Buße getan und für die Person gebetet, über die ich so schlechte Gedanken hatte.
Oder???

Mal ehrlich:
Ich kenne sie. Die Vergleicheritis.
Und ich will jetzt gar nicht so tun, als ob das eine ganz andere Person als ich wäre, mit der ich gar nichts zu tun hätte.
In Wirklichkeit ist die Vergleicheritis natürlich Teil meiner Herzenshaltung und meiner eigenen Gedankenwelt. Ich kann mich nicht damit rausreden, dass ich völlig unschuldig von ihr angefallen würde und dann Dinge sage oder denke, die ich gar nie so gemeint habe.

Was mir aber auffällt, sind zwei Sachen.
Erstens:
Obwohl sie hässliche Sachen sagt, ist es gut, dieser Stimme in mir zuzuhören und ihr Aufmerksamkeit zu schenken.
Warum?
Weil solche Gedanken, wie ich sie oben beschrieben habe, nicht von alleine weggehen.
Wenn ich sie unbeachtet da und dort stehenlasse, wenn ich so tue, als ob diese negativen Urteile gar nicht existieren würden oder etwas völlig Harmloses sind (so nach dem Motto: „Macht doch jeder!“), dann erst bekommen sie Raum und fangen an, sich wie ein Krebsgeschwür in meinem Inneren auszubreiten. Dann besteht die Gefahr, dass aus einer Beobachtung, die ja erlaubt ist („Mir gefallen die Kleider von XY heute nicht so“) etwas Krankhaftes wird. Eine negative Kraft, die uns dazu bringt, andere und uns selbst zu bewerten. Diagnose: Vergleicheritis.

Wenn ich mich aber darin trainiere, solche abwertenden Gedanken und Urteile zu enttarnen, ihnen auf die Schliche zu kommen und sie schnell wieder fortzuschicken, sobald sie sich anschleichen, dann entziehe ich der Vergleicheritis den Boden in meinem Herzen. Oder, frei nach Luther:  „Wir können nicht verhindern, dass schwarze Vögel über unseren Köpfen kreisen. Aber wir können verhindern, dass sie Nester darin bauen.“

Zweitens:
Vergleicheritis richtet sich zwar oftmals im ersten Schritt gegen andere. Ich denke oder rede abfällig über sie, weil ich daraus sehr kurzfristig meine, einen Gewinn für mich selbst ziehen zu können. Für einen kurzen Augenblick kann ich mich besser fühlen als der oder die andere:
„Super, mein Outfit sticht die anderen aus“.
„Toll, mein Haus ist blitzblank. Ich hab´s wohl etwas besser im Griff als Du.“
„Perfekt, meine Familie ist harmonisch beisammen. So geht das halt mit der Erziehung. Noch Fragen?“.
Und so weiter.

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Aber dann.
Dann kommt der Kater. Dann kommt der Moment, in dem Du Dich vergleichst- und meinst, schlechter abzuschneiden. Der Moment, in dem es alle anderen scheinbar besser auf die Reihe kriegen als Du. Plötzlich fühlst Du Dich auf dem Abstellgleis und die anderen haben Dich abgehängt. Plötzlich trifft Dich ein schräger Blick und Du fragst Dich, wieso all die tollen Kleider immer bei den anderen im Schrank hängen. Plötzlich empfindest Du Dich als zweite Wahl und stehst nicht mehr auf der Siegerseite.
Sie schlägt zurück, die Vergleicheritis.

Vielleicht ahnst Du es schon:
Ich hatte heute eine Begegnung mit ihr. Und es war keine schöne.
Ausgerechnet auf einem Gebiet, von dem ich immer dachte, dass es meine ureigenste Stärke wäre, hat es mich erwischst und mitten aus meiner Neujahrs-Euphorie gerissen. Mein Empfinden: Die anderen können es so viel besser. Wenn ich mich nur ein bisschen umschaue, fallen mir auf Anhieb zehn Frauen ein, die mich in die Tasche stecken. Und wenn ich noch länger suchen würde, dann würde die Liste wohl ins Unermessliche wachsen. So ein bisschen ein Gefühl, als ob man auf einem zugigen Bahnsteig steht und der Zug einem vor der Nase davon fährt. Kennt Ihr das (oh, bitte, Gott, lass mich nicht die Einzige sein...)?

Jetzt ist also Nachlese gefragt: Warum hat mich der Vergleich mit anderen so umgehauen? Weshalb macht es mir so viel aus, dass ich anscheinend hinterherhinke und die Party wohl ohne mich abgeht? Habe ich Angst, etwas zu verpassen? Und wenn ja, was?
Ist es denn schlimm, wenn andere besser sind als ich?
Reicht das Kuchenstück nicht aus, das auf meinem Teller gelandet ist?
Was macht mich satt?

Ich will diese Fragen jetzt gar nicht schnell und lehrbuchmäßig mit den richtigen, frommen Antworten zupflastern. Mein Verstand kennt sie.
Aber drei Dinge sind jetzt angesagt:
Buße (ja, ich weiß, dieses Wort klingt so drückend und so altmodisch, dabei hat es doch eine so tiefenreinigende Wirkung wie kein Waschmittel und kein Gesichtspeeling es je haben könnten).
Dank (irgendwo habe ich gelesen, dass Dankbarkeit die beste Medizin gegen Bitterkeit ist- leider habe ich vergessen, wer diesen schlauen und wahren Satz geschrieben hat).
Und auf mein Herz hören. Denn Veränderung geschieht nicht durch Regeln. Sie geschieht durch Einsicht und Verständnis. Wenn ich herausfinde, wonach mein Herz sich sehnt und warum es auf Irrwegen unterwegs war, kann ich es sanft, aber bestimmt an die Hand nehmen und in eine bessere Richtung führen.
Richtung Jesus wäre gut…

So, und jetzt rate, welches Wort mein aktuelles „Wort des Jahres“ ist (bitte Taschentuch bereitlegen zum Lach-Tränen- Trocknen):

D-E-M-U-T!!! (haha, Gott, sehr witzig!)

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Dir wünsche ich einen vergleichsweise guten Tag!

Herzlichst,
Barbara

alle Bilder: pixabay