Archiv für den Monat Dezember 2014

Meine Weihnachtspannen

Es sieht so aus, als ob ich den letzten post speziell fuer mich selbst geschrieben habe, noch nicht ahnend, wie sehr ich ihn noetig haben wuerde…
Nein, es sind keine grossen Katastrophen oder wirklich schlimmen Dinge passiert. Ich weiss, dass es Menschen gibt, die mit ganz anderen Dingen konfrontiert sind oder waren.
Aber Pannen, Pannen gab es schon..:

50% Personalausfall:
Was sich bereits am 22. abzeichnet, bestaetigt sich am 23.12.: Dennis ist krank. Er gehoert nicht zu der Sorte Mensch, die so schnell etwas umhaut. Da muss es schon dicke kommen, damit er sich ins Bett legt und bis zum Abend auch dort bleibt. Doch genau das passiert einen Tag vor Heiligabend.
Meinen Zeitplan fuer die restlichen Weihnachtsvorbereitungen fand ich schon vorher ambitioniert, aber nicht unrealistisch. Da war ich noch davon ausgegangen, dass wir zu zweit sein wuerden und uns zwischen Einkaeufen, Putzen und Kinderbetreuung aufteilen wuerden. Ohne Dennis, mit nur halber Besetzung, sieht die To Do-Liste jetzt nicht mehr ehrgeizig, sondern, freundlich formuliert, bedrohlich aus.

Kind mit Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom:
Damit meine ich jetzt nicht das klassische ADS, sondern den Zustand, den Kinder erreichen, wenn sie zu wenig Aufmerksamkeit von Seiten ihrer Bezugsperson geschenkt bekommen. Im Falle von Janina bin ich an den meisten Tagen diese Person. Aber ich stehe nicht zur Verfuegung, sondern ringe Punkt fuer Punkt mit meiner To-Do-Liste: die restlichen Lebensmittel einkaufen, den bestellten Kuchen abholen, das Raclette-Geraet von unseren Freunden organisieren, die Weihnachts-Email rausschicken, das Haus nochmal putzen, Kerzen besorgen und (entgegen meiner wiederholten Appelle an Euch): Weihnachtsplaetzchen backen. Das aber auch nur, weil in der Woche vorher der Backofen kaputt gegangen war und wir einige Tage auf einen neuen warten mussten (aber das ist eine andere Pannengeschichte…).

Janina ist in der Regel ein pflegeleichtes Kind, das sich den Gegebenheiten gut anpassen kann (da hatte sie als drittes Kind wahrscheinlich auch nie so richtig eine andere Wahl…). Aber derart von irgendwelchen belanglosen Haushaltstaetigkeiten in den Hintergrund gedraengt zu werden, das geht ihr dann doch zu weit. Ich kann natuerlich keine Gedanken lesen, aber wahrscheinlich hat sie sich gesagt: “Jetzt reicht’s mir”, bevor sie ihr randvolles Saftglas genommen und es mit viel Schwung absichtlich vom Tisch gefegt hat. Der kurz zuvor frisch gewischte Boden unseres Esszimmers verwandelt sich in einen See, dessen Auslaeufer auch noch die entlegensten Ecken des Zimmers erreichen. Ich werde noch Stunden spaeter das Gefuehl haben, dass meine Schuhe bei jedem Schritt am Boden festkleben. Sowas kann nur Apfelsaft!
Als ich dieses Putz-Desaster gerade so ueberstanden habe (und zwar ganz ohne Zuhilfenahme von hochprozentigem Alkohol oder anderen Substanzen) ruft mich Annie ins Wohnzimmer: “Schau mal, was die Janina mit ihrer Banane gemacht hat”. Ich ahne nicht nur, ich weiss dass mir Schimmes bevorsteht. Und tatsaechlich: Die energisch eingeforderte Banane befindet sich nun in Breiform grossflaechig auf dem Kuechenfussboden. Was solls, ich hatte eh schon Angst, dass mir langweilig werden koennte, so ganz ohne Putztaetigkeit. Und Bodenwischen mach ich doch gern…

Grosse Geschenke-Verwirrung:
Mit knapper Not habe ich den 23. ueberstanden und mich in den Morgen des 24. gerettet, allerdings mit einem schlimmen Schlafdefizit. Dennis meldet sich auch heute krank. Nach zwei Tassen Kaffee Marke Herzrasen sehe ich mich imstande, dem Tag und der nur unmerklich geschrumpften To-Do-Liste entgegen zu sehen: nochmal einkaufen (gestern nicht alles bekommen), Essen vorbereiten, die letzten Geschenke verpacken, Haus aufraeumen und nebenher 58.000 Mal die Frage beantworten: Mama, wann ist Bescherung? Noch 6 Stunden, Schatz. Noch 5 Stunden und 50 Minuten. Noch 5 Stunden und 49 Minuten…5 Stunden 45… 5 Stunden 39, weiss ich doch selbst nicht, geh raus zum Spielen, 5 Stunden 23, frag Papa, 5 Stunden 19, hoer auf zu fragen, lern endlich die Uhr lesen, geh in Dein Zimmer, WENN DAS SO WEITER GEHT IST UEBEHAUPT KEINE BESCHERUNG!!!
Nein, das habe ich nicht gesagt. Ehrlich nicht.
Aber mein Schaedel brummt.

Annie ist tatsaechlich meiner Anweisung gefolgt und hat draussen gespielt. Nur bloed, dass der kanadische Winter sich in diesem Jahr zu verspaeten scheint und wir keine weisse Weihnacht, sondern eine matschige Weihnacht haben. Meine Tochter kommt nach einer halben Stunde strahlend ins Haus, von oben bis unten mit Erde und Matsch verschmiert. Gluecklicherweise kann ich sie noch auf dem Flur aufhalten, bevor sie eine Schlammspur durchs Haus zieht und ich zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden den Boden aufwischen muss (sonst waere auch wirklich der Schnaps faellig geworden!).

Die Kartoffeln, die ich im Ofen habe, werden etwas zu dunkel, aber ansonsten schlage ich mich tapfer.

Es ist jetzt 15.00 und das einzige, was noch fehlt, sind unsere Festkleider und der letzte Schliff fuer die Weihnachtsgeschenke.
Kinderspiel, denke ich.

Frohgemut setze ich die Kinder vor den Fernseher und mich ins Schlafzimmer, wo ich die Tuere hinter mir abschliesse und die Geschenke aus den Geheimverstecken hervorhole (so geheim wie ich dachte sind die gar nicht…). Ich mache fuer jedes Kind einen Stapel und sehe nochmal nach, ob ich irgendeines der Geschenke noch verpacken muss. Als alle Geschenke auf dem Boden verteilt sind, werde ich etwas stutzig: Annies Stapel sieht neben dem Berg von Jonathans und Janinas Geschenken winzig aus. Bestimmt hab ich was im Schrank uebersehen. Nochmal alles durchsuchen: Nichts. Na sowas? Was ist denn da passiert? Habe ich die Geschenke so gut versteckt, dass ich sie jetzt selbst nicht mehr finde? Weder mir noch Dennis faellt aber ein, was noch fehlen koennte. Da erinnern wir uns dran, dass wir vor vier Wochen fast schockiert von der Geschenkeflut waren, die Annie zu ihrer Geburtstagsparty bekommen hatte. 13 Kinder hatten ihr riesige Geschenketueten mit Barbies, Bastelsets, Puppen, Lego, Buechern und Playmobil gebracht- einmal das ganze Spielzeugladen-Sortiment rauf und runter. Da dachten wir, dass sie an Weihnachten vielleicht etwas kuerzer treten koennte…
Jetzt wollen wir aber doch nicht, dass sie nur halb so viele Sachen auspacken darf wie ihre Geschwister.
Dennis und ich sehen uns an und machen uns innerlich bereit fuer den grossen Show-Down, um nicht zu sagen den absoluten Weihnachts-Wahnsinn: Ja, wir muessen es tun. Das, wofuer ich andere noch eine Viertelstunde vorher herablassend belaechelt haette, wird jetzt zu unserer letzten Rettung: am Heiligabend um 15.30h, kurz vor Ladenschluss zu Toys R Us fahren und nicht nur ein Last-Minute-Geschenk, sondern ein Last-Second-Geschenk kaufen. Mein Gehirn ist zu diesem Zeitpunkt schon laengst im Stand-By-Modus, so dass ich mich nach dem ersten Anflug von Panik dafuer entscheide, erst nach Weihnachten wieder ueber diese Geschenkepanne nachzudenken- und dann vielleicht darueber zu lachen…??? Naja, koennte doch sein…

18.00h: Das Weihnachtswunder ist da: Jesus ist geboren, die Geschenke liegen unter dem Christbaum, der Tisch ist gedeckt und die Kinder sind huebsch angezogen.

Ich atme tief durch, sage meinem Gesicht, dass es Zeit zum Laecheln ist und lasse zu den Klaengen von “Silent night, holy night” meine holden Kinder ins Weihnachtszimmer treten.

Es ist vollbracht- wir sind fertig (und wie…!)-
Weihnachten, Du kannst kommen!!!

PS.: Ein bisschen beschaemt bin ich schon, dass die Sache mit Jesus dann doch so weit in den Hintergrund geraten ist..aber es troestet mich zu wissen, dass er auch nach Weihnachten auf mich wartet und Zeit fuer mich hat.

PPS.: Im naechsten Beitrag lest Ihr von kleinen Weihnachswichteln und wichtigen Woertern.

Froehliche Weihnachten

Ich wuensche Euch allen ein wunderschoenes, friedliches und froehliches Weihnachtsfest:

-dass Ihr schenken koennt und beschenkt werdet

-dass Ihr die Zeit mit Familie und Freunden geniessen koennt

-dass Ihr ueber die kleineren oder groesseren Pannen hinweg sehen koennt, die Euch vielleicht die Festfreude stehlen wollen (das ist vor allen Dingen ein Wunsch, den ich selbst sehr noetig habe!!)

-und dass Ihr gesund bleibt.

Vor allen Dingen wuensche ich uns, dass wir uns Zeit nehmen, um ueber das Weihnachtswunder zu meditieren.
Wir alle kennen die biblische Weihnachtsgeschichte so gut wie auswendig: der Engel bei Maria, die Volkszaehlung, der Weg nach Bethlehem, die ausgebuchten Gasthaeuser, der Stall, der Stern, die Hirten, die Engel und schliesslich das Baby.

Nur wenige von uns -so vermute ich mal und schliesse mich selbst ein- haben aber begriffen, wie wunder-bar, revolutionaer, tiefgreifend und lebensveraendernd diese Nacht tatsaechlich war, in der Gott zur Welt gekommen ist.
Maria war die erste, die das erleben durfte: Sie hat ihn gehalten, getragen, gestillt und getroestet. Eine innigere Naehe und Verbundenheit kann es wohl kaum geben. Und Gott hat das zugelassen. Er wollte es sogar so. Er wollte uns so nahe kommen wie es nur irgend geht. Und wollte unser Herz gewinnen.

Dafuer hat er vieles in Kauf genommen, vor allen Dingen als erwachsener Mann.
Er haette das nicht tun muessen.
Er haette im Himmel bleiben koennen.
Da waeren auch viele Engel gewesen und Sterne.
Da haette er genuegend Platz gehabt und nicht auf einen Stall ausweichen muessen.
Da haette ihn niemand antasten und ihn speater zum Tod verurteilen koennen.

Aber er hat sich entschieden, alles zu tun, damit wir Gottes Wesen erkennen koennen. Damit wir sehen und schmecken und spueren und hoeren koennen, dass Gott fuer uns da sein und uns zu sich nach Hause bringen moechte.

Ich weiss, das ist fuer die meisten von Euch nichts Neues. Und ein Krippenspiel haben wir alle schon gesehen.

Und trotzdem koennen wir Jahr fuer Jahr versuchen, ein bisschen mehr von Weihnachten zu verstehen, ein bisschen mehr zu erfassen, was Gott da Unglaubliches fuer uns getan hat. Manchmal ist alles, was wir brauchen, nur das, dass wir unsere “Kenn-ich-schon-alles”-Brille absetzen und die Geschehnisse an uns heranlassen: Wie war es da wirklich, in diesem Stall? War da echt nur eine Kuh oder vielleicht eine ganze Herde? Wie hat Maria wohl die Geburt ueberstanden? Hat Jesus viel geschrien? Wie hell muss der Stern wohl geleuchtet haben in einer Welt, in der es noch keine Strassenlaternen, Autoscheinwerfer und Lichterketten gab? Was waren diese Hirten wohl fuer Maenner? Wieso kam Jesus nicht in einem Palast auf die Welt? Und was bringt erwachsene Menschen dazu, vor einem Baby auf die Knie zu fallen?

Und, vor allen Dingen: Wenn alles das stimmt, wie will ich dann darauf reagieren? Schnell noch ein paar mehr Plaetzchen backen? Die Weihnachtsmusik lauter drehen? Noch schnell bei amazon das 35. Weihnachtsgeschenk bestellen? Oder es den Hirten nachmachen und den drei weisen Maennern, auf die Knie gehen und staunen?

Auch wenn ich selbst natuerlich total vom Weihnachtstrubel eingenommen bin- ich nehme mir fest vor, dass ich zwischendurch innehalten und sagen werde: Wow, Jesus, danke. Danke dass Du zu uns gekommen bist. Danke dass Dir kein Weg zu weit war. Danke, dass das Dein Plan war: Als kleines Baby unser Herz zu stehlen. Nicht, um uns zu beherrschen, sondern um uns zu lieben.

Cooler Plan.
Ich hoffe, er geht fuer Euch auf!!

Mit diesem Lied von Brandon Heath wuensche ich Euch nochmals wunder-volle und schoene Weihnachten:

Brandon Heath: Just a girl

God bless!

Barbara

„She is awesome“

Neulich bei uns:
Jonathan hat einen Freund zu Besuch. Nach dem Mittagessen wollen die Kinder noch einen Nachtisch haben und ich kann mit Geburtstagstorte auftrumpfen, die noch von Annies Party uebrig ist. Grosse Begeisterung auf Seiten der Kinder (man muss dazu sagen, dass die Torten hier ungefaehr zur Haelfte aus “icing” bestehen, einer sehr gehaltvollen und meistens auch sehr bunten Buttercreme, ohne die ein Kuchen gar nicht als solcher wahrgenommen wird).
In dem Bewusstsein, dass ich hier mit viel Zucker und viel Farbstoff punkten kann, sage ich so etwas wie: “Na, bin ich nicht eine gute Mama? Oder was meint Ihr?”
Annie ist nicht sehr diplomatisch veranlagt. Zu Jonathan und Josh gewandt sagt sie sofort: “No, she’s not.” Ich laechle milde vor mich hin, denn ich kenne ja ihr Herz und weiss schliesslich, dass sie mich spaetestens fuer die Gutenacht-Geschichte wieder braucht und dann ploetzlich ganz lieb und anschmiegsam werden wird.

In diesem Moment platzt es voll Inbrunst und Leidenschaft aus Jonathan heraus:
“Yes, she is! She is awesome!!!”

Wow…Das ist toll! So ein Kompliment, so unverhofft (besonders nach Annies Abfuhr!) und so leidenschaftlich vorgetragen…Ich bin total ueberwaeltigt. Dieses statement kam aus tiefstem Herzen!
Es wird mich definitiv fuer den Rest des Tages befluegeln, komme, was da wolle! ICH BIN AWESOME. Sagt mein Sohn. Juhuuu!

Ich weiss nicht, ob Eure Kinder Euch haeufig nette Sachen sagen. Bei uns ist das leider nicht so an der Tagesordnung (dafuer bekomme ich ab und zu kleine Geschenke oder Briefchen zugesteckt – auch nicht schlecht…). Aber ich bin mir sicher, dass uns allen solche Worte gut tun. Dass sie uns beruehren, ermutigen und unser Herz hoeher schlagen lassen. Wer moechte das nicht gerne von sich hoeren: “You are awesome… Du bist toll”. Das ist genau der Zuspruch, nach dem wir uns im tiefsten Inneren sehnen.

Ich habe mir vorgenommen, dieses Kompliment auf mich wirken zu lassen.

Denn oft bleiben ja eher die negativen Worte oder Stimmungen in unserem Gedaechtnis haften, die wir irgendwann gehoert oder wahrgenommen haben. Und wenn wir nicht aufpassen, dann setzen sich diese schlechten Worte in unseren Gedanken und Gefuehlen fest und fangen an, unser Selbstbild zu bestimmen. Statt “She is awesome” hoeren wir dann ganz andere Botschaften: Du bist ungeschickt. Oder: Du bist faul. Oder: Du bist ein Loser… Es gibt wahrscheinlich hunderte von Saetzen, mit denen ich diese Liste fortsetzen koennte, denn jede und jeder von uns wird irgendwann im Laufe des Lebens mit solchen Luegen konfrontiert.

Die Frage ist nur, wieviel Platz wir ihnen einraeumen.

Ich habe mir vorgenommen, auf die guten Worte und Stimmen in meinem Leben zu achten. Hoffentlich haben wir alle nicht nur Menschen um uns herum, die uns an unsere Fehler und Verfehlungen erinnern, sondern auch Menschen, die uns ermutigen und lieben, die uns ab und zu ein Lob oder ein Kompliment aussprechen und das Gute in uns zum Vorschein bringen.

Und wenn nicht? Durch meine absolut grossartige “women’s self-discovery group” bin ich auf das Buch “Self compassion” (deutscher Titel: Selbstmitgefuehl) von Kristin Neff gestossen.
Auch wenn ich das Buch noch gar nicht zu Ende gelesen habe, habe ich die Kernbotschaft sehr schnell verstanden (was nicht nur an meiner ueberragenden Intelligenz liegt, sondern auch an der schlichten Idee, die dem Buch zugrundeliegt!): Sei nett zu Dir selbst. Werde Dein eigener Freund. Erlaube Dir selbst, Fehler zu machen. Mach Dich nicht fertig fuer die Dinge, die in Deinem Leben schief gelaufen sind. Sei barmherig mit Dir. Sei stolz auf Dich, wenn Du was zustande gebracht hast. Und sei geduldig mit Dir, wenn Dir etwas misslingt.

Ich glaube, in diesem Ansatz liegt enorm viel Potenzial, um Frieden mit sich selbst und der eigenen Lebensgeschichte zu schliessen.

Wir koennen uns viel und lange mit den Teilen unserer Person und unserer Biographie beschaeftigen, die nicht perfekt gelaufen sind und die wir so nicht im Drehbuch haben wollten. Das wird uns im duemmsten Fall ungluecklich und verbittert machen.

Oder wir koennen uns mit uns selbst versoehnen, unsere Unvollkommenheit umarmen und dann trotzdem zu dem liebevollen Schluss kommen: “(S)HE IS AWESOME.”

Fuer mich als ueberzeugte Christin gibt es natuerlich noch eine andere Grundlage fuer dieses Selbstverstaendnis. Meine Selbst- Annahme ist in eine groessere Geschichte eingebettet. Gott hat mich gemacht. Gott hat mich gewollt. Gott ist der, der mich kennt und mich angenommen hat, bevor ich ueberhaupt denken konnte.
Und entgegen mancher Erfahrung, die wir gemacht haben, entgegen mancher religioeser Lehre oder einseitiger Theologie ist der Kern der Bibel (und der Weihnachtsbotschaft!) doch der: Gott liebt uns. Fertig.
Und wenn er Dich sieht und mich sieht, dann ist sein erster Gedanke (wie koennte es anders sein…):

(S)HE IS AWESOME!

Keine Vorbedingungen. Kein Zoegern. Kein Fragezeichen und nix Kleingedrucktes (naja, kommt ein bisschen auf die Bibelausgabe an).

Ich wuensche mir, dass ich mich in den Momenten, in denen nicht alles so glatt und nach Plan laueft, an dieses Kompliment erinnere und dann freundlich reagiere, mir selbst gegenueber. Und dass ich diese Freundlichkeit nicht nur fuer mich behalte, sondern auch austeilen kann.

Erstmal gruesse ich Euch jetzt ganz freundlich und wuensche Euch allen eine wunderschoene Vorweihnachtszeit! Seid nett zu Euch selbst, backt eine Plaetzchensorte weniger und goennt Euch stattdessen ein bisschen Ruhe!

Liebste Gruesse,

Barbara

PS.: Mein hilfsbereiter Ehemann hat mir gerade ueber die Schulter geschaut und vorgeschlagen, dass ich hier folgenden link einfuegen koennte:

Everything is Awesome

(es ist unbezahlbar, jemanden zu haben, der einen wirklich versteht………..)